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Quelle: www.sq-lab.com

Der Sattel ist der größte Berührungspunkt zwischen Mensch und Fahrrad und entscheidet über Lust oder Frust beim Fahrradfahren. Nach einer Studie des Sattelherstellers Selle Royal beträgt die Steißbreite des Mannes im Durchschnitt 118mm und die der Frau 130mm. Allerdings ist jeder Mensch unterschiedlich und die Maßstreuung ist enorm groß, sodass eine geschlechtsspezifische Vordefinition in der Praxis kaum Sinn macht.

Hintergrund der „Steißbreitenforschung“ ist neben der Ermittlung der passenden Sattelbreite die optimierte Positionierung von dämpfenden Materialien wie Elastomersystemen und Gelmaterial zur Erhöhung des Fahrkomforts und Druckentlastung der Sitzbeinknochen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass durch den Ansatz der hinteren Oberschenkelmuskulatur am Sitzbeinknochen ein sensibler Bereich einem hohen Druck ausgesetzt ist. Aber dieser sensible Bereich ist „lernfähig“ bzw. passt sich auf die Dauer den Belastungen an. Es klingt paradox, aber es gilt: Wer viel und regelmäßig Fahrrad fährt, nutzt einen straff gepolsterten Sattel.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Entwicklungen von SQ Lab. Das von SQ Lab entwickelte Stufenkonzept bringt durch dämpfende Materialien Entlastung an den Sitzbeinknochen und im Bereich des Perineum / Schambeinbogen. Taubheitsgefühle und Durchblutungsstörungen werden deutlich reduziert.

Die Auswahl der Sattelform ist abhängig von der Haltung auf dem Fahrrad, d.h. je aufrechter wir sitzen, desto breiter darf der Sattel sein, um den höheren vertikalen Druck zu verteilen. Anatomisch betrachtet bewegen wir uns vom schmalen Bereich des Schambeinbogens in Richtung Sitzbeinknochen. Sämtliche Sattelmodelle sind in Individualbreiten verfügbar. Lassen Sie beim Sattelkauf Ihre Sitzbeinknochen auf einfache Art und Weise vermessen, damit Sie sich von Anfang an auf Ihrem Sattel wohl fühlen.

Ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Elastomere bzw. geschützte Federpakete sind besonders Eltern kleinerer Kinder empfohlen, damit sich die Kleinen beim Transport im Kindersitz nicht ihre Finger in den Federn klemmen.

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