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Haben Sie die richtige Einstellung? Fühlen Sie sich wohl auf Ihrem Rad? Zugegebenermaßen wäre es falsch zu sagen, dass es für alle Menschen (mit Beschwerden in der Wirbelsäule) quasi als Patentrezept eine allgemein gültige Fahrradeinstellung gäbe.

Die Fahrposition zeichnet sich insbesondere durch eine gewisse Flexibilität aus, um Muskelgruppen unterschiedlich zu belasten bzw. nicht zu überlasten. Neben der nötigen Flexibilität gibt es aber doch einige grundsätzliche Parameter, die unabhängig von der Komponentenwahl zu beachten sind. Dazu gehört vor allem die richtige Sattelhöhe.

Jede Einstellung des Fahrrades beginnt mit der Definition der Sattelhöhe. In diesem Zusammenhang wurde die Schrittlänge bzw. innere Beinlänge ermittelt. Vorgehensweise:  stehend eine Wasserwaage „in den Schritt klemmen“ und bei horizontaler Ausrichtung das Maß vom Boden bis zur Oberkante der Wasserwaage abnehmen!

Das so ermittelte Maß wird mit dem Faktor 0,88 (nach Wilfried HÜGI) multipliziert und ergibt Ihre Sattelhöhe (Maß von Mitte Tretlager bis zur Oberkante des Sattels).

Dieser Wert ist als Optimal- aber zunächst auch als Maximalwert anzusehen. Ein deutliches Überschreiten würde zu unnötigen seitlichen und unter Umständen unangenehmen Beckenbewegungen führen, die im Verlaufe des Oberkörpers sogar zu schmerzhafter Unruhe führen kann. Ein Unterschreiten des Wertes um 1 -2 cm ist vor diesem Gesichtspunkt im Zweifel ratsam!

Warnung: Ein zu deutliches Unterschreiten (mehr als 5cm) wird das Kniegelenk auf die Dauer zu sehr belasten und sorgt für eine weniger effektive Kraftentfaltung!

Mit der Einstellung der richtigen Sattelhöhe ist bei einer Tretbewegung das Bein in der unteren Pedalposition immer noch leicht angewinkelt. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Fußballen in der Tretbewegung in etwa auf bzw. über der Pedalmitte befindet. Diese Position sorgt für eine optimale Kraftübertragung!

Beachten Sie vor allen Dingen auch den Einfluss des Oberkörpervorneigung auf die Einstellung der Sattelhöhe.  Das Becken kippt über die Sitzbeinknochen nach vorn und reduziert in diesem Fall das Abstandsmaß zwischen Hüftgelenk und Fußballen. Je weiter Sie nach vorn gebeugt radeln, desto höher darf der Sattel gestellt werden (bis zu 3cm)! Ihre Knie werden es Ihnen danken!

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