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Externum SattelViele Radfahrer kennen das Problem: Man sitzt eigentlich entspannt auf dem Fahrrad…radelt einige Kilometer… und dann geht es los – man rutscht auf dem Sattel nach vorn. Davon betroffen sind vor allem Radfahrer, die gerne etwas aufrechter sitzen. Häufig tritt dieses Phänomen nach dem Kauf eines neuen Sattels auf und der Nutzer neigt dazu, eine pragmatische aber nicht unbedingt empfehlenswerte Lösung zu nutzen:Das Anheben der Sattelnase! Zugegebenermaßen bietet das moderate Anheben der Sattelnase insbesondere bei Stufensättelkonzepten am Anfang eine vertretbare Lösung. Allerdings sollte dies jedoch nach wenigen Wochen der Nutzung Schritt für Schritt aufgehoben werden. Eine dauerhaft angehobene Sattelnase sorgt verständlicherweise für eine Aufrichtung des Beckens und löst die natürliche Lendenlordose auf. So geht die wichtige körpereigene Dämpfung flöten! Häufig ist die Haltemuskulatur auch noch nicht auf ein neues Sattelkonzept vorbereitet. Da heißt es ein wenig Geduld haben und dem neuen Sattel eine Chance geben. Im Einzelfall kann der Sattel sogar etwas zu hoch eingestellt sein. Dabei sorgt dann die übermäßige Beinstreckung zu einem Druckpunkt im Bereich des hinteren Oberschenkels und das Becken bewegt sich immer wieder nach vorn. Aber Vorsicht: Stellen Sie den Sattel nicht zu niedrig! Einem entlastenden Kniewinkel sollte der Vorrang gewährt werden. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Fahrrad-Physio-Partner beraten!

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