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Ich gönne dem Komfortbegriff ein eigenen kleinen Beitrag, um einen Überblick bezüglich die vielfältigen Entscheidungen für eine Fahrradkomponentenauswahl zu erhalten.

Wikipedia sagt uns zusammengefasst: Komfort kann definiert werden als die Bequemlichkeit, die auf der Existenz von bestimmten Geräten, Gegenständen oder Einrichtungen beruht. Eine Einrichtung ist auf Grund ihrer Möglichkeiten und ihrer Ausstattung mit Gegenständen komfortabel, wenn sie dem Menschen Arbeit verringert und ihm Behaglichkeit bietet.

Komfort lässt sich allgemein auch als Abwesenheit von Diskomfort, also als Abwesenheit von auffälligen unangenehmen Empfindungen definieren. Hierbei wird davon ausgegangen, dass der Mensch ständig aktuelle mit bisher erlebten Situationen vergleicht. Solange keine Diskrepanzen zwischen dem Erlebten und den an die Situation gestellten Erwartungen bestehen, wird diese Situation nicht bewusst wahrgenommen. Erst wenn Unterschiede auftreten, werden diese konkret festgestellt.

Demnach ist der Komfort abhängig von den Erwartungen der Komfortbeurteilenden. Jeder Mensch entwickelt eine sog. Komfort-Hierarchie. Je mehr Komfortbedürfnisse bereits erfüllt sind, desto höhere Bedürfnisse werden entwickelt. Die bereits erfüllten Bedürfnisse werden als selbstverständlich angesehen und nicht mehr wahrgenommen.

Die Komfort-Hierachie findet findet verständlicherweise auch Anwendung im Rahmen einer Fahrrad- oder Fahrradkomponentenauswahl. Dazu gehören Informationen und Entscheidungen zum Thema Federung bzw. Dämpfung, die aus vielerlei Gründen am besten durch großvolumige Bereifung sichergestellt wird. Auch unter dem Komfortaspekt müssen Sättel, Lenker, Vorbauten und Griffe näher betrachtet werden, da diese Komponenten in vielen Fällen dem Nutzer leider noch zu oft Diskomfort bescheren.  Gepäckträger können mit sehr alltagstauglichen Transport und Adaptierungslösungen zusätzlichen Komfort bieten, die die Transportarbeit wesentlich erleichtern und tatsächlich mehr Behaglichkeit bietet.

One Review

  • Günther Kohrs

    Das Kapitel Komfort ist für uns (meine Frau ist stark an Skoliose erkrankt) eigentlich ausschlaggebend.
    Wesentlich zum guten Fahrkomfort trägt die grossvolumige BigApple Bereifung bei. Auf unsere 26-er Räder sind die etwas kleineren 50mm Reifen montiert. Sie sind wohl fast genauso gut bezüglich Abdämpfung der vielen Unebenheiten unserer Strassen und Radwege wie die 28-er mit den grösseren Ballonreifen.
    Schön wäre es, wenn auch die 26er Felgen die 60mm-Bereifung tragen würden. Ich habe einige Wochen das Proberad mit dieser grossen Bereifung gefahren. Es hat mit ausserordentlich gefallen, so dass ich es damals fast noch zusätzlich gekauft hätte. Den Unterschied merkt man erst dann deutlich, wenn man mal wieder ein „normales “ Fahrrad benutzt. Man möchte dann nicht wieder tauschen. Ein wichtiger Hinweis: Der Luftdruck trägt bekanntlich erheblich zum Komfort bei. Dabei muss man die goldene Mitte treffen, denn bei zu niederigem Druck rollen die Reifen zwar noch weicher als sonst, aber auch wesentlich schwerer ab. Das eigene Körpergewicht ist dabei zu beachten! Meine Frau als Leichtgewicht kommt auch gut mit 0,2 bar weniger als ich aus.

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