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Schlagwort: Muskulatur

Die Studien zum Thema Bewegungsängste bei Rückenschmerzen sind schon einige Jahre alt. Aber auch heute noch brandaktuell! Allen voran das sogenannte Fear Avoidance Modell (J.Vlayen, 1995). Nach Erleben eines Rückenschmerzes dominieren verschieden Komponenten den Alltag. Eine kognitive Komponente läßt uns in dem Glauben, dass der Rückenschmerz durch eine bestimmte Bewegung oder Aktivität ausgelöst wurde. Die emotionale Komponente läßt darüberhinaus Ängste entstehen (Katastrophisierung). Die letztliche Verhaltenskomponente sorgt dann gewissermaßen für eine Inaktivität und womöglich zur Chronifizierung von Rückenschmerzen. Ein Teufelskreis! (mehr …)

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Für die Entstehung von Rückenschmerzen gibt es leider zahlreiche Ursachen, die sich auch noch untereinander beeinflussen können. Dazu gehören körperliche, verhaltens- und haltungsbedingte Faktoren, umweltbedingte Einflüsse sowie psychische Ursachen. Einseitige, falsche Belastungen und zu langes Sitzen am Arbeitsplatz, vor dem Fernseher oder im Auto, machen sich auf Dauer schmerzhaft bemerkbar. Sie schädigen nicht nur die Bandscheiben, auch die Muskulatur von Rumpf, Nacken und Schultern muss dann erhöhte Haltearbeit leisten. Ist die Muskulatur wenig trainiert, kommt es schnell zu Muskelverspannungen und Schmerzen.

Ein Großteil der Rückenschmerzen sind lokale, unspezifische Beschwerden. Das bedeutet, die Schmerzen bleiben zunächst auf die betroffene Wirbelsäulenregion beschränkt. Auf Grund der Schmerzen wird eine ungünstige Schonhaltung eingenommen, die Verspannung verstärkt sich weiter und löst immer stärkere Schmerzen aus. Ein Teufelskreis, der langfristig bleibende Schäden und unter dem Einfluss weiterer Aspekte chronische Ausmaße verursachen kann.

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